Verlag Quo Primum

Bewerbungsbild ChristianDen Verlag Quo Primum habe ich im Mai des Jahres 2013 gegründet. Zweck des Verlages ist die Herausgabe katholischer Autoren, sowie die Neuauflage vergriffener Klassiker des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts.

Noch nach dem Zweiten Weltkrieg existierte in Deutschland eine große Zahl explizit katholischer Verlage und Buchhandlungen,  katholischer Autoren und Journalisten, katholischer Zeitungen und Pressehäuser, kurz gesagt eine durch und durch katholische Publizistik. Diese Zeit ist unwiederbringlich vorbei. 

Um es in den Worten Juan Donoso Cortes auszudrücken: "Was bedeutet diese Katastrophe? Zweierlei: Den natürlichen Sieg des Bösen über das Gute und den übernatürlichen Sieg Gottes über das Böse durch ein direktes und persönliches Eingreifen des Allerhöchsten."

Warum? Weil das Gute schlussendlich triumphieren wird. Komme was da wolle. 

Nun, die katholische Publizistik hat also bis zu diesem Eingriff Gottes ausgedient. Sie hat nicht Schritt gehalten mit der Entwicklung. Trotz Zweiten Vatikanums, das die Aussöhnung der Religion mit der Welt (Anm.: die Welt ist gefallen) auf die Agenda geschrieben hatte. Wie soll auch neben den virtuellen Netzwerken etwas existieren, das die Rettung der unsterblichen Seelen zum Ziel hat. Dort wo gepredigt wird, sein Leben zu lieben, ist kein Platz für jemanden, der sagt: "Wer sein Leben liebt, wird es verlieren… Wer mir nachfolgen will, der verleugne sich selbst….etc."

Warum also ein neuer katholischer Verlag?

Um wieder mit Juan Donoso Cortes zu sprechen: "Zum ersten vermag der Kampf die Katastrophe zu mildern und zu lindern, und zum zweiten ist für uns, die wir uns rühmen katholisch zu sein, der Kampf die Erfüllung einer Pflicht und nicht das Resultat einer Kalkulation"

Auch der Name ist Programm. Quo Primum sind die zwei Anfangsworte einer in der katholischen Kirchengeschichte sehr wichtigen Bulle ( ) des hl. Papstes Pius V. von 1571, die u.a. nach der  sog. Reformation den katholischen Gottesdienst normiert und für alle Zeiten die tridentinische Liturgie als Erneuerung des Kreuzesopfers Christi festgelegt hat. 

 

 

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